siehe auch: Verein und  Stiftung

27.8.

Wir husten munter weiter in Rokitno aber wir laufen mindestens genauso munter übers Feld. So schnell lassen wir uns hier nicht unterkriegen. Husten, Regen andere Widrigkeiten - uns haut so schnell nichts um.

Leider gilt das nicht für Wichtel und Pusia. Beide sind so uralt, daß ich mir um sie Sorgen mache. Pusia hat zwar gar keinen Husten, ist aber mittlerweile so hinfällig, daß sie teilweise nicht mal mehr ihr Futter anrührt. Sie liegt fast nur noch und geht nur manchmal auf den Hof. Nachts kommt sie zu mir ins Bett und sucht den Kontakt.  Und bei Wichtel, der ja auch schon reichlich hinfällig ist, will der Husten so gar nicht enden. Aber der läuft noch munter mit aufs Feld und hat auch Appetit. Ich werde hier berichten, wie es weitergeht.

20.8.

Ein Computerproblem ist behoben, ich kann also wieder e-mails schreiben und abschicken. Das zweite ist eher sehr interner Natur, ich blicke nämlich durch dieses neue Fotoprogramm nicht durch und bekomme die Fotos nicht verkleinert. Kann ich nicht einen Computerspezialisten davon überzeugen, daß ein Urlaub auf einem Tierschutzhof eine ganz spannende Sache ist und er/sie mir in der Zeit ein bißchen (naja, ein bißchen mehr) PC-Schulung gibt?

Wir haben uns einen Husten eingefangen, vermutlich wurde er aus Lodz importiert. Nun hustet und hüstelt es aus mittlerweile 18 Hundekehlen. Das, was sich zunächst als größeres Problem anmutete, hat sich schnell als relativ harmlos herausgestellt. Der Husten sitzt nur in der Kehle und ist sehr schnell vorbei. Nach zwei bis vier Tagen unter Antibiotika ist jeder Hund durch und es sieht so aus, als wenn Hunde diesen Husten nur einmal in ihrem Leben bekommen können. Hunde, die seit Jahren bei mir sind und ihn schon hatten, sind bisher ausnahmslos nicht betroffen. Nun verteile ich also morgens und abends fleißig ein Antibiotikum und hoffe, daß der Spuk bald vorbei ist. Alle Hunde sind stabil, es gibt zur Zeit keinen, um den ich mir besondere Sorgen machen müßte. Aber ganz unabhängig vom Husten wimmelt es hier natürlich von Greislein, bei denen man immer damit rechnen muß, daß es zu Ende geht.

15.8.

Damit es hier auch nur ja nicht langweilig wird, habe ich mir ein neues Problem einfallen lassen. Mein Laptop mußte dringend mal "geputzt" werden und so nutzte ich, selbst unwissend in solchen Angelegenheiten, die Anwesenheit und Bereitschaft eines Informatikers, diese Arbeit vorzunehmen. Leider funktioniert seitdem so gut wie nichts mehr. Vor allem reagiert meine Tastatur im e-mailverkehr nicht mehr. Skype leider auch nicht. Aber es soll Rettung kommen, ich melde mich dann wieder.

8.8.

Obwohl ich es ja schon lange weiß, bin ich doch immer wieder ein bißchen verwundert, wieviel es letztlich ausmacht, wenn auf dem Hof ausschließlich alte Tiere sind. Wir haben, außer, wenn jemand kommt, oder aber es ein Nachbar wagt, am Grundstück vorbeizugehen, eine himmliche Ruhe hier. Kaum ein Hund zickt, kein ständiges Provozieren, einfach nur schön!

Der Bericht zu dem Hof von Doris ist fast fertig, bitte noch ein bißchen Geduld.

6.8.

Justyna schafft es erst morgen, zu mir zu kommen und mir Bericht und Fotos zukommen zu lassen, es wird also dementsprechend erst morgen oder übermorgen hier mehr zu Doris' Hof an der polnischen Ostsee zu lesen sein. Interessierte finden ihre Seite im Internet unter www.polnische-fellnaseninnot.de , dort kann schon vieles in Erfahrung gebracht werden.

Und unser Hof? Es ist vier Uhr in der Früh', alle schlafen friedlich stille, nur die Pudeldame Kluska kommt mich am Computer mal besuchen. Es ist einfach schön und anheimelnd, die Tiere alle so entspannt daliegen zu sehen. Noch ein, zwei Stündchen, dann geht das wuselige Leben hier wieder los und vorbei ist's mit der Ruhe. Dann wollen sie Feld und Futter und noch ein Pansenstückchen und vielleicht darf es ja auch noch ein bißchen Streicheln sein..?  Im Zusammenhang mit meiner Sorge um den Hof bzw um die Tiere von Doris ist mir nochmal neu bewußt geworden, wie immens wichtig es ist, daß wir hier diese zuverlässige Unterstützung durch die Paten erfahren. Wenn ich mir vorstelle, daß ich hier neben all der Arbeit und den Nerven und der der Kraft, die es teilweise kostet, mit den Tieren so eng zusammen zu leben auch noch die Sorge hätte, wie ich Geld auftreiben kann, um die Tiere durchzubringen, dann weiß ich, wie zermürbend das sein muß. Ich kann nur allen Paten und Spendern noch mal danken, daß sie mich von dieser Sorge befreien. Natürlich fehlt immer mal für das eine oder andere Geld, manches muß zurückgestellt werden, aber ich kann immer Futter, Tierarzt- und andere Rechnungen bezahlen und auch ein leider fälliger neuer Zaun ist bald zusammengespart. Mir ist sehr bewußt, daß dies nicht selbstverständlich ist, viele Tierschutzhöfe erfahren weniger Unterstützung, ganz ganz herzlichen Dank an euch alle, daß ihr uns trotz meiner spärlichen Fotos und Berichte so die Treue haltet!

3.8.10

Viele Hunde sind in den letzten Tagen weggegangen, alle in Richtung neues Zuhause, was mich und die anderen vom Verein ganz besonders freut. Dafür trudeln entgegen all meiner besten Vorsätze neue alte Wesen ein, es geht nicht anders, es gibt einfach zu viele Notfälle. Also soll es so sein, zumindest fühle ich mich wohler mit der Vorstellung, die Senioren hier fröhlich bei mir auf dem Hof zu haben, als dabei, sie im Tierheimzwinger zu wissen. Es macht den Eindruck, als ob alle ruhig und friedlich wären und wer's nicht ist, kommt in die Wurst. Die letzten Neuankömmlinge von heute stehen schon auf der "Paten gesucht" - Seite, Fotos müssen aber noch dazugesetzt werden. Im Moment schlafen sie aber alle...

Was mich sehr angerührt hat, ist, daß die Mitarbeiterin vom Tierheim Lodz, die für Adoptionen zuständig ist, den Transport der drei Hunde zu uns auf den Hof privat organisiert und bezahlt hat, so sehr wollte sie, daß die Tiere diese Chance bekämen. Ich wollte mich am Sprit beteiligen, das haben sie und der Fahrer abgelehnt. Solche Menschen haben meine Hochachtung, ich treffe sie relativ selten in den Tierheimen Polens, aber es gibt sie und das macht Hoffnung.

Und hier ein großes und persönliches Anliegen:

Uns erreichte vor ein paar Tagen ein Hilferuf; ein in Ostseenähe gelegener privater Hof sei in großer Not, man wisse nicht mehr, wie man für die zur Zeit ca 100 Hunde das Futter beschaffen könne und auch für die Tierarzt- und andere Rechnungen sei kein Geld mehr da. Justyna und ich machten einen Versuch, dort hin zu fahren, hatten aber unterwegs einen Unfall und mußten zurückkehren. Heute nun war Justyna alleine dort, hat sich alles angesehen und auch Fotos gemacht. Sie ist zu dem Schluß gekommen, daß der Hof und seine Bewohner unter allen Umständen unterstützt werden müssen, die Tiere werden dort gut und liebevoll gehalten. Vieles ist verbesserungswürdig (wo bitte nicht?), aber genau dafür ist Geld und Hilfe von Nöten, damit z. B. Zwingeranlagen mit Ausläufen für einige unverträgliche Hunde gebaut werden können.  Sobald Justyna mir die Fotos zukommen läßt, werden sie und auch die HP dieses Hofes hier aufgeführt. Ich kann nur alle bitten, die können, bitte helft auch dort!

21.7.

>    Zuhause gesucht

20.7.

Grüße von Kacper ( "So gut geht es mir jetzt ....") -  Bilder und Bericht

19.7.

Der Wetterumschwung kam, die Faulheit mußte weichen. Es gab einfach keine Wahl, die Hunde werfen das Fell pfundweise von sich, sie müssen dringend alle mehrmals gründlich durchgekämmt werden. Ich habe das Gefühl, nach dem Kämmen liegen mehr Haar auf dem Haufen, als dem jeweiligen Opfer noch geblieben sind. Mir scheint, es wird Wochen dauern, bis wir alle Hunde einigermaßen durchgekämmt haben (Möchte jemand zum Kämmen kommen??)

Die Schäfermixdame Tola ist am Sonntag zu unserem Vereinsmitglied Susi Baron umgezogen, was ja von Anfang an so geplant war. Tola wurde hier nur zwischengelagert, bis der Umzug ins neue Haus stattgefunden hatte.

Ja und dann sind noch vier kleine Kröten zu den Hunde-Oldies gezogen und werden bzw. wurden von dort aus an Endstellen vermittelt. Silvia und Micha an dieser Stelle mal ganz ganz herzlichen Dank für das, was sie "meinen" Hunden Gutes tun, ihr seid echt klasse, das muß einfach mal gesagt werden!

14.7.

Hurra, wir leben noch! Es ist unerträglich heiß in Rokito (ich weiß schon, nicht nur hier), aber wir halten durch. Mittlerweile brauchen zwei weitere Hunde Herztabletten (der arme alte Mr. Piggy und Aza, die eh schon gebeutelt ist mit Schilddrüsen- und Haut- und Gelenkproblemen). Aber insgesamt bin ich doch sehr froh und zufrieden, wie hier alle der Hitze standhalten. Wir gehen nur in den frühen Morgenstunden und dann erst wieder abends aufs Feld, bewegen uns darüber hinaus nur, wenn es wirklich unumgänglich ist und man kann zu Recht sagen, daß wir eine faule Bande sind. Das wird sich bei Wetterumschwung selbstverständlich wieder ändern, denn auch Faulheit kann Kräfte verzehren und Langeweile ist schlecht auszuhalten.

Ein bißchen Himmel über Rokitno? Bitteschön!

12.7.

Die Vereinshomepage kann wieder aktualisiert werden.

11.7.

Die Vereinhomepage lässt sich - aus welchem Grund auch immer - momentan nicht publizieren.

Drei "Berichte" von Ehemaligen sind uns zugesandt worden, die Gisela auf die Vereinshomepage gesetzt hat. Da diese nicht publiziert werden kann, erscheinen sie erst einmal hier.

23.6.

Entwarnung - Sonja geht es wieder besser. Aber wir werden uns wohl eine Weile noch auf "ups and downs" einstellen müssen.

21.6.

Sonja hatte nur ein paar Tage Ruhe mit den Ohren. Trotz ununterbrochener Antibiotikagaben fließt erneut Eiter aus den Ohren, sie wird also wieder neu zum Tierarzt müssen. Auch die Schmerzen sind wiedergekommen, sodaß sie wieder ein Schmerzmittel braucht.

Eine Rechnung für die Operation liegt mir noch nicht vor, da müssen wir noch etwas Geduld haben.

14.6.

Es gab doch noch mal eine ganz schlimme Zeit für Sonja, die Arme hat sich trotz Antibiotika und Schmerztabletten ziemlich quälen müssen. Eiter lief aus ihren Ohren und wir konnten ihr nicht helfen, sie ließ keinerlei Behandlung zu. Uns blieb keine Wahl, wir mußten sie einige Tage in Ruhe lassen. Aber seit vorgestern läuft nun endlich kein Eiter mehr und Sonja kann sich schütteln, ohne vor Schmerz zu schreien. Nun werden Daniel, unser Tierarzt und ich die Ohren gemeinsam reinigen und dann wird es hoffentlich für Sonja überstanden sein.

5.6.

Tierschutzhof Vierpfoten in Rokitno...... eine kleine "Glücksfabrik" - Gedanken und Emotionen von Kerstin und Joachim, Mai 2010 ... auf den Hund gekommen? (> Berichte )

4.6.

Die Operation von Sonja scheint gut verlaufen zu sein, schon jetzt macht sie den Eindruck, als habe sie weniger Schmerzen. Noch muß sie einen Kragen tragen, bekommt Antibiotika und Schmerzmittel, aber das wird sie nun auch noch aushalten und dann ist es hoffentlich bald für immer vorbei mit den Schmerzen. Noch habe ich keine Rechnung bekommen, wenn ich die Höhe des Betrages weiß, werde ich ihn hier bekannt geben und später nach Erhalt auch die Rechnung einfügen.

28.5.

Die Schäferhündin Sonja, die hier bei uns auf dem Hof lebt, hat ein Problem mit dem Ohr, alle Bemühungen, die Entzündung zu behandeln, waren ohne Erfolg, selbst wochenlange Antibiotikagaben haben ihr nicht geholfen. Nun muß sie am kommenden Dienstag in Berlin einer Computertomographie unterzogen werden und relativ wahrscheinlich dann operiert werden. Die Kosten für beides werden sehr hoch sein und vermutlich bei deutlich über tausend Euro liegen. Nun möchten wir alle, denen es nicht allzu sehr wehtut, bitten, uns und Sonja zu helfen. Die genauen Kosten sind von der Behandlung abhängig und werden uns dann frühestens am Dienstag bekannt sein. Diejenigen, die helfen möchten, mögen mit der Überweisung bitte noch warten, bis wir Genaueres wissen.

21.5.

Gisela hat auf der Vereinshomepage (> Aktuelles) Fotogrüße von "Ehemaligen" und Momentaufnahmen vom Schutzhof eingestellt.

20.5.

Eva war ein paar Tage hier zu Besuch und schickte mir gestern ihren Bericht. Herzlichen Dank dafür, ich habe viel Freunde daran. 

19.5.

Was gibt es Neues in Rokitno? Heute nichts, außer dass die kleine Mama Myszka kastriert werden wird. Und am Samstag reist sie dann mit fünf anderen Hunden zu Brigitte in die Schweiz, die ihnen dann allen ein schönes Plätzchen suchen wird. Für Mamma Myszka hat sie sogar schon eines. Dann kommen auch noch die Hunde-Oldies angereist und nehmen am Sonntag vier kleinere Hunde mit ins Hessenländle. Dann kehrt hier etwas mehr Ruhe ein, mal sehen, für wie lange.

16.5.

Die kleine Welpenbande ist mittlerweile sehr aktiv und bei jedem Schritt wuselt es zwischen den Füßen. Aber manchmal schlafen sie zum Glück auch oder trinken bei den Mamies

oder spielen brav im Körbchen

9.5.

Die anfangs wohl schwierigste, weil völlig unzugängliche Hündin, die mit dem letzten Transport aus Boguszyce kam, ist die Gräfin, ein Hirtenhundmix. Aber auch sie macht große Fortschritte. Sie hatte ja, wie ein Foto auf  der Vereinsseite zeigt, schnell Freundschaft mit dem Blumengarten geschlossen. Heute frühmorgens kam sie zum ersten Mal mit in den Hof und ich denke, recht bald werden wir sie auch auf dem Feld antreffen.

Am Kopf darf man sie auch schon streicheln und innerhalb des Zimmers, wo sie sich mit einigen wenigen Hunden (bei offener Tür) aufhält, scheint sie sich schon völlig frei zu fühlen und probiert dort alle Sitz- und Liegeplätze aus. Ich werde es also bald wagen können, ein paar Fotos zu machen. Bitte habt noch ein wenig Geduld. Und hier ist sie und guckt schon ganz zuversichtlich ins Leben. Ach so: Die Gräfin versteht es gut, zu kommunizieren. Will sie morgens raus, bellt sie leise vor sich hin, will sie später wieder rein, dasselbe. Und natürlich wird ihr dann aufgetan. Das gefällt ihr sichtlich gut, sie schreitet dann jeweils durch dir Tür, eine echte Gräfin eben.

8.5.

Die Hunde haben uns fest im Griff, alle Zeit, alle Energie, alle Aufmerksamkeit wird eingefordert. Trotzdem ist es mir endlich gelungen, ein paar Fotos zu machen und ein paar sollen hier jetzt auch gezeigt werden. Der große Kerl dort auf beiden Fotos ist Kacper, der vor anderthalb Jahren in das Tierheim in Boguszyce kam und sehr ängstlich war. Erst wenige Wochen vor seinem Umzug nach Rokitno taute er auf und nahm Kontakt zu seinem Pfleger Josef auf. Hier ist er zu allen Menschen und Hunden lieb, nur Utas Riesenschnauzer-Wolfshund-Mix scheint ihm zu sehr ein Konkurrent zu sein, die beiden sind sich nicht geheuer.

Vormonate - siehe Archiv