Kastrationsprojekt   -     Projekt "Hundehütten"


Aufruf und dringende Bitte für die Übernahme von Kastrationspatenschaften


Noch etwas liegt mir eindringlich am Herzen, nämlich zu verhindern, dass immer noch mehr Tiere ins Elend hineingeboren werden. Dies ist es, was ich im Tierschutz mit für das Wichtigste halte.

Nicht wenige der Bauern ringsherum wären gerne bereit, ihre Hündin und Katzen kastrieren zu lassen, um Nachwuchs zu verhindern. Ihre finanzielle Situation lässt das jedoch nicht zu. Ich habe mit unserem Tierarzt gesprochen, eine Kastration würde 150 polnische Zloty kosten (das sind etwa 40 Euro) plus etwa 10 Euro Fahrkosten zum Tierarzt, der 45 km entfernt praktiziert.

Ebenso sind einige Tierheime und auch private Tierschutzeinrichtungen damit völlig überfordert. Teilweise werden selbst dort immer noch Nachkommen gezeugt und geboren.Es gibt viele engagierte Tierschützer in dieser Region, die sich nach Kräften einsetzen wollen, um das Elend der streunenden Hunde und Katzen in diesem Land einzudämmen. Das Einkommen, mit dem die meisten von ihnen leben müssen, setzt ihnen aber enge Grenzen.

Daher sind wir auf den Gedanken der Kastrationspatenschaften gekommen. Wir werden regelmäßig Hündinnen und Rüden auf der Homepage vorstellen, für die eine derartige Patenschaft übernommen werden kann – dabei können sich auch mehrere Personen eine Patenschaft teilen. Wir werden für die größtmögliche Kontrolle und Transparenz sorgen, indem von den Hündinnen Fotos gemacht und mit der Originalrechnung des Tierarztes dem Spender zugeschickt werden.

Einen weiteren Vorteil sehen wir darin, dass es wesentlich leichter sein wird, kastrierte Tiere zu vermitteln als unkastrierte und dadurch die teilweise völlig überfüllten Tierasyle entlastet werden können.

Letztlich ist ein langfristig wirklich sinnvoller Tierschutz nur durch Kastrationen möglich – zumindest was die Population der herrenlosen Tiere angeht. Nur so kann verhindert werden, dass in einer Welt, in der unter anderem Hunde und Katzen im Müll landen oder jahrelang im Tierheimzwinger sitzen, immer weitere Tiere gezeugt werden, die dann ebenfalls an Ketten und auf Straßen landen. In vielen Ländern hat sich dieser Gedanke bereits durchgesetzt – bitte helfen Sie uns dabei, ihn auch hier Fuß fassen zu lassen.

Ein weiteres Projekt wird gerade in Angriff genommen, nämlich die Errichtung von stabilen Hundehütten.

Projekt: "Hundehütten"

Es ist nicht mehr zu übersehen. Der Winter steht unmittelbar vor der Tür und die vielen nicht wetterfesten Hundehütten springen dem Vorbeigehenden stärker ins Auge. Auch in Rokitno gibt es zumindest drei Hunde, die dringend eine neue Bude brauchen.

Nun haben wir beschlossen, gleich in der nächsten Woche Holz für etwa 10 Hütten zu besorgen und diese von einem Nachbarn fertigstellen zu lassen. Innen sollen sie mit Styropor ausgekleidet und mit einer dünnen Platte versehen werden. Das Hüttendach soll flach und abnehmbar sein, damit der Hund sein Dach als erhöhten Ausblick nutzen und der Besitzer die Hütte gut saubermachen kann. Ein zweites Dach soll nochmal über der Hütte angebracht werden, sodass der Hund einen Schutz vor Regen und Sonne erhält. Wenn die erste Hütte fertig ist, werden gleich Fotos gemacht.
Wir würden uns sehr freuen, wenn es erste Sponsoren gäbe, die dieses Projekt unterstützen möchten. Erste Rechnungen ergeben einen Preis von etwa 50 Euro pro Hütte, Genaueres können wir nach den ersten Hütten schreiben, wenn alle Größen einmal gebaut wurden.
Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir keine Fotos fertigen können, auf welchen der Zustand der ungenügenden Behausung dokumentiert wird. Wir möchten auf alle Fälle vermeiden, dass Menschen gedemütigt werden, zudem würde dies unser Projekt nur erschweren. Wenn die Besitzer aber bereit sind, den Hund mit der neuen Bude fotografieren zu lassen, dann werden wir dies natürlich nur zu gerne hier zeigen.